Frage der Woche: Was hat der Wiederlader falsch gemacht?

Nach dem Setzen sahen diese verkupferten  9mm-LOS Geschosse komisch aus, also habe ich sie noch mal delaboriert:

Welchen Fehler hatte ich gemacht?

🙂

 

4 Gedanken zu „Frage der Woche: Was hat der Wiederlader falsch gemacht?“

  1. Ich könnte mir vorstellen, das die Hülse beim Setzen zu tief in die Matrize eingedrückt wird und daher das gesetzte Geschoß am Ende noch mit Gewalt weiter in die zu enge Hülse gepresst wird.
    Erst die Matrize auf die Hülsenlänge einstellen, dann im nächsten Gang den Geschoßsetzer Stück für Stück auf die Richtige Setztiefe einstellen. Wenn das Geschoß zu lose sitzt die Matrize etwas tiefer eindrehen und den Geschoßsetzer um die gleiche Menge raus.

  2. Viel einfacher: Ich dachte ich könnte die Hülsenmundaufweitung einfach weglassen. Hat auch meistens funktioniert, nur in diesem Fall hat es beim Setzen die Beschichtung abgeschert. Jetzt weite ich immer auf… ?

  3. Ganz wichtig…. um Geschossverformung zu vermeiden.

    Bleigeschosse immer in 2 Arbeitsgängen setzen!
    – Im ersten nur das Geschoss auf die richtige Tiefe setzen, dabei die Crimpmatrize zb. durch unterlegen eine Distanzringes (von 357Mag) vom Hülsenmund fernhalten.
    – Im zweiten ohne Distanzring und herausgedrehtem Setzstempel die Hülse crimpen/anlegen.

    1. Das ist auf jeden Fall die sicherste Lösung. Auch ohne Distanzringe, dann ist es nur etwas aufwendiger mit raus und rein schrauben. Theoretisch sollte es auch in einem Schritt möglich sein, aber die Einstellung der Matrize ist schwierig: Wenn nach dem Krimpen die Setztiefe nicht stimmt, kann man das schlecht noch korrigieren. Ich werde wohl jetzt auch immer in 2 Schritten setzen und krimpen…

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