3 Gedanken zu „Lohnt sich das Wiegen von Geschossen?“

  1. Ich habe nicht nur die Geschosse ausgewogen, sondern auch die Hülsen und die Zündlöcher aufgebohrt. Das alles bei 9mm Luger und bei .45 ACP. Der Effekt war nicht beweisbar, aber ein „Plazebo Effekt“ bringt auch mehr Ringe!
    Mittlerweile ist mir das wieder egal. Aber einen Versuch war es wert.

    1. Ich habe gerade noch mal weiter untersucht: Am Beispiel 8x57js mit 200gr Geschossen entsteht genau die gleiche Abweichung in der Trefferhöhe wenn das Geschoss 2gr mehr wiegt oder wenn man 0,15gr weniger Pulver lädt (43,85 statt 44gr). An meiner mechanischen RCBS Waage sind 2 Markierungen und der Unterschied ist 0,7gr. 0,15gr kann ich damit kaum erkennen. Meine Digitalwaage gaukelt mir zwar 0,1gr Genauigkeit vor, die hat sie real aber nie im Leben. Wenn ich die gleiche Pulvermenge mehrfach wiege ist die Abweichung +/- 0,1gr, manchmal sogar 0,2gr. Und der Unterschied zwischen digitalem und mechanischem Messwert mit der gleichen Pulvermenge ist oft noch größer. Und welcher Wert näher an der Realität liegt kann ich nicht wissen. Der mechanischen Waage traue ich aber mehr, weil sie immerhin immer denselben Wert bei der selben Menge anzeigt. Fazit: Mit üblichen und bezahlbaren Waagen kann mir keiner erzählen, dass er real auf 0,1gr genau abwiegen kann.
      Nun addieren sich diese Fehler nicht unbedingt. Es könnte sogar sein dass sich eine falsche Pulvermenge und ein falsches Geschossgewicht kompensieren…

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